Was den M10 auszeichnet
Der M10 ist ein einfacher, aufrecht stehender Vierzylinder mit Graugussblock, Aluminiumkopf und einer kettengetriebenen Nockenwelle. Im E30 trieb er frühe 316- und 318i-Versionen an. In den 1980er-Jahren war die Konstruktion bereits ausgereift – genau deshalb eignet sie sich für ein Auto, das gewartet statt ersetzt werden soll.
Wichtige Wartungspunkte
Kaltstartgeräusche, Ölverlust am oberen Steuergehäuse, verschlissene Zündungsteile und vernachlässigtes Ventilspiel sind wichtiger als der reine Kilometerstand. Das Kühlsystem muss als Ganzes geprüft werden: alter Kühler, schwache Visco-Kupplung oder harte Schläuche gefährden auch einen gesunden Motor.
Vom Straßenmotor zur Formel 1
Das berühmte Turbo-Formel-1-Derivat teilte die Grundarchitektur der M10-Familie, nicht die serienmäßigen Innenteile des Straßenmotors. Die Verbindung ist historisch faszinierend, macht aber nicht jeden 318i zum verkappten Rennmotor. Der Reiz liegt in Klarheit, Haltbarkeit und zeittypischem Ansprechverhalten.
